Jens Lücking

Bochum nach einem Jahr mit OB Thomas Eiskirch

Bochum nach einem Jahr mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch - was hat sich verändert? -eine politische Bewertung von Jens Lücking- Zunächst einmal fällt einem auf, dass sich der Internet-Auftritt der Stadt verändert hat, moderner geworden ist und auch informativer. Bochum tritt nach außen auch selbstbewusster auf und holt mit einem knallblauen Bus Menschen aus Metropolen Deutschlands nach Bochum, um ihnen die Stadt zu zeigen und ihr Bild von Bochum positiv zu verändern.
Leider hat sich die Verwaltung aber auch von der Politik entfernt und trifft so manche Entscheidung im stillen Kämmerlein, um sie dann der Politik mitzuteilen. Hier muss die Kontrollfunktion des Rates wieder stärker in den Fokus rücken und Entscheidungskompetenzen angemahnt werden. Der hohe Krankenstand in der Verwaltung ist immer noch nicht in Angriff genommen worden und ein Personalentwicklungskonzept, das auch die Arbeitsbelastung einzelner Ämter besser und gerechter aufteilen würde, ist nicht in Sicht. Die RWE-Aktien sind zum Teil verkauft und damit immerhin noch 15% des damaligen Höchstwertes erzielt worden. Hätte man damals auf uns gehört und die Aktien verkauft, hätte Bochum heute nur die Hälfte seiner Schulden! Die Verwaltung hat sich auch vom Bürger entfernt. Die Bürgerbüros verdienen ihren Namen bald nicht mehr und die Bürgernähe unserer Stadtverwaltung ist kaum wahrnehmbar. Plakative Ankündigungen ersetzen eben nicht ein Anpacken, wie es damals unter OB Stüber zu erheblichen Verbesserungen für unsere Bürger führte. Ein Wir-Gefühl kann man nicht verordnen, das muss man leben! Glück Auf Bochum!
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