Das ist doch keine Lösung!

Der städtische Haushalt weist im kommenden Jahr ein Minus von rund 20 Millionen Euro aus. Das sollte bedeuten, dass an einigen Stellen nun gespart werden muss. Nicht so der Vorschlag des Verwaltungsvorstandes. Eine saftige Erhöhung der Grundsteuer um 23% soll die Lösung sein.
Da kann man sich doch nur fragen, ob denn die Ausweisung von neuen Baugebieten und die Anstrengung, Menschen in Bochum zu halten oder auch nach Bochum zu holen, wirklich ernst gemeint ist.

Eine Grundsteuererhöhung trifft alle Menschen gleichermaßen und wird den Eigentümern direkt und den Mietern über die Nebenkosten in Rechnung gestellt. Überlegungen, wie durch Einsparungen bei den Ausgaben das Loch von 20 Millionen gestopft werden soll, wurden von der Verwaltung gar nicht erst angestellt. Das ist ein Armutszeugnis und sollte den Bürgern zu denken geben.

Die Freien Bürger werden jedenfalls einer Grundsteuererhöhung keinesfalls zustimmen.

Wer für die Unterbringung von Flüchtlingen wie z.B. am Kuhlenkamp zuerst mal Millionen in die Hand nimmt, um die Fläche herzurichten, hat genügend Einsparpotential.  Die Bürger mit den Kosten für Fehlplanungen der Verwaltung zu belasten, ist keinesfalls die Lösung.

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